Bezaubert aus dem Kabinetttheater

Ja, mit triple-t. Das Kabinetttheater in der Wiener Porzellangasse, brachte gestern eine Operetta buffa, Leda mit dem Schwan.

Olle Kamelle, denkt man, aber mitnichten. Liegt’s an der Jahreszeit, am Besinnlichkeitsterror oder einfach an den vielen entzückenden Überraschungen, den Sängern, den Puppen, dem Wohnzimmer der Frau Reichert ?
Wir wissen es nicht, es wird wohl das Gesamtkunstwerk gewesen sein. Der Akkordeonspieler, der so sanft das Lohengrin-Motiv erklingen ließ, als sich Gottvater Zeus als Schwan der Leda näherte, ist da einfach noch als Super-Bonus draufzusetzen. Wüsste man nicht, dass es ein einzelnes Akkordeon ist, man könnte glauben, dass man die Wiener Philharmoniker pianissimo gehört hätte.

Hier die etwas überspannte und tragisch untersexte Leda.
Die Puppen und das Bühnenbild sind unvergleichlich gewesen.

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