Das legendäre Sommerfest in Drenkow…

fand wieder mit großem Aufgebot statt. Mit Mann und Maus, Kind und Kegel, Wagen und Fuhrwerk war man ins reizende Mecklenburg-Vorpommern gekommen, um unter dem Schatten der Growiane (Großwindanlagen) zu feiern. Also, 280 Leute waren es bestimmt….

Hier ein Bild vom einzigen Plätzchen in Drenkow, das nicht überfüllt war: Mariannes neue Terrasse.

Drenkowterasse

Denn hier wird nicht mit Ü-Kamera denunziert. Allerdings können wir Namen nennen. Jean Pierre war da und am Mischpult. Die Magic Four haben gespielt, wie immer zu dritt. Joy Fleming hat gesungen und noch 3 weitere Bands. Es gab ein Gewitter, aber Nils hatte ein Zelt gebaut. Die Kuchentheke bog sich, trotz ohne Bärbel. Denn, jeder ist ersetzbar, Bärbel, hörst Du?
Ulrich Enzensberger las den Schlussteil seines nachdenklich machenden Märchens „Wir, die wir nach Walpe wollten.“
Wir, die wir nach Drenkow, dem Woodstock Mecklenburg-Vorpommerns wollten, waren zu Tränen gerührt. Aufbrechen und niemals ankommen, und dann doch irgendwie ankommen. Dort, wo noch niemand war, in der Heimat.

Nun sollten wir noch ein paar Zeilen verlieren über die Großwindanlagen, die Mecklenburg-Vorpommern besetzt haben wie eine hässliche Klon-Armee. Die Growiane waren fast alle abgeschaltet, weil es war Samstag und in Mecklenburg-Vorpommern gab es keinen Strombedarf.

Gut, einer lief. Denn in Drenkow gab’s wie immer E-Rock. Aber
in Meck-Vop gibt es auch wochentags kaum Strombedarf. Dies schöne Bundesland hat den pro Kopf höchsten Doppelkorn-Absatz Deutschlands, aber den kleinsten Industrie-Strombedarf. Wer den Mecklenburgern diese unnütze Armee an Growian-Klon- Kriegern aufgeschwatzt hat, der ist sicherlich in der Lage, den Eskimos Zweit- und Dritt-Kühltruhen zu verkaufen. Plus Air Condition.

Doppelkorn ist das Gold von Meck-Vop und da kann ich gleich auf’s Rheingold umschwenken. Wenn es heißt „Sieh, Deine Feinde fällen sich selbst“ dann ist das Schlimmste anzunehmen. ein Grobian fällt, fällt auf den nächsten, und dann gibt es einen Domino-Effekt bis nach Binz auf Rügen. Und aus ist’s. Auch mit den dazwischenliegenden Dörfern.

Jedenfalls das Sommerfest. Das war wunderschön, wie immer. Danke, Marianne, für „the catch“.
Und hier doch noch ein Bild zweier Gäste.

Sommerfestjuergens

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