Das transylvanische Abenteuer, Teil 2

Abgesehen von den sehr unpünktlichen und sehr teuren rumänischen Staatseisenbahnen gibt es von Transylvanien nur Gutes zu berichten.

augen

Zum Beispiel sind die Häuser in Sibiu sehr schön. Liebenswürdig.  Sie haben Augen im Dach! Das sind die sogenannten Speck-Luken. Sie sorgen für Durchlüftung, damit der Speck gut reifen kann.

Und da sind wir schon gleich beim kulinarischen Teil.

Weinkeller

Dieser Weinkeller am Piata Huet offeriert eine Reihe von „Light Starters“. In dieser Rubrik der Speisekarte findet man zum Beispiel Eisbein, Speck mit angebratener Wurst,  in mit Schafskäse und Sauerrahm überbackener Polenta oder einfach eine halbe Sau.

Es gibt auch eine Rubrik „Main Courses“, aber da haben wir uns nicht drangewagt. Denn allein schon die „Light Starters“ reichen für 3-4 Personen.
Was sehr empfehlenswert ist: Das Dessert „Papanasi“ (sprich Papanaschi) Das ist ein riesiger Topfen-Windbeutel, der im Fett ausgebacken wird, gekrönt wird von Waldbeerkompott und Unmengen Sauerrahm. Er kommt nie alleine, immer zu zweit, und wenn man die beiden Papanasi zu dritt isst, dann braucht man einen Schnaps. Drei Schnäpse. Am besten doppelte.

Doch nun zum eigentlichen Zweck der transsylvanischen Reise.

Glüh

Glühbirnen! Wie ein Hecht durchkämme ich die Ränder Europas nach Nicht EU-Glühbirnen. Und tatsächlich, ich wurde im schönsten Kaufhaus von Hermannstadt fündig: Dem Dumbrava.
Hier meine Beute (10 Birnen x 100 Watt, 10 Kerzen) auf dem Schoß meiner charmanten Reisebegleiterin.

Das Kaufhaus hatte noch andere Schätze, zum Beispiel diese Kredenz.
Kredenz

Laut F. gibt es nur eine einzige Zielgruppe für dieses Möbel, nämlich Roma. Mag sein. Übrigens waren wir sehr gut untergebracht in Hermannstadt: Unweit der evangelischen Kathedrale, in der Residentia Huet.
(Ich hab der Chefin versprochen, ich schreib eine Rezension auf booking.com, was ich natürlich nicht mache. Deshalb hier ein Bild, das mehr sagt als 1000 Worte. Links geht es in die Pension, rechts in den Weinkeller.

Huet

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