Depression ist die Belohnung fürs Bravsein.

Diese einleuchtende Erkenntnis verdanke ich dem 6. Symposion von Strategie Austria, genauer gesagt Christian Felber, einem der Vortragenden. Er entwickelt gerade eine Neue Wirtschaftsordnung, in dem das Gemeinwohl an erster Stelle steht. Irre interessant, wenn jemand es tatsächlich wagt, eine neue Utopie zu entwickeln – und das auch noch sehr gescheit. Der Typ kennt seinen Aristoteles auswendig. Der einzige Vortrag, der mir nicht so gefallen hat, war der von Frau Brodnik über Hass im Netz. Frau Brodnik verlangt statt dessen sympathievolle Emoticons (sie ist Journalistin und traut wohl der Sprachen nicht.) Eigentlich fordert sie Bravsein – was ja striktwegs in die Depression führt. Ich muss jetzt vorsichtig sein, wenn ich Frau Brodnik kritisiere, damit es nicht heißt „unglaublich, welcher Hass mir da auf der Zufallsproduktions-Seite entgegenschlägt“. Aber wenn ich schweige, dann ende ich in der Depression. Also, Frau Brodnik, Ihr Thema in Ehren, aber ich bin dann lieber Zigarettenrauchen gegangen. Und die Jungs vom Catering haben mir einen Champagner dazu spendiert. Das zum Thema Hass im Netz.

 

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