Der Blaumann und die langen Nasen.

Treue Freunde des Zufalls-Blogs haben vielleicht bemerkt, dass so eine Art Sommerpause hier herrscht. Nun, erstens ist tatsächlich Sommerpause,

Und dann waren wir beschäftigt. Wir haben nämlich Onkel JN`s Blaumann gefunden und beschlossen zu heimwerkern.

Hier das Hippie-Kind in JN’s Blaumann. Passt doch perfekt, oder?

Nun wollten wir streichen und fuhren in den Baumarkt. Wir wollten es uns ja nicht zu einfach machen – wie im Eisgeschäft, da machen wir es uns ja auch nicht einfach. Einfach nur Erdbeer sagen, zahlen und gehen, das geht gar nicht. Wir suchen aus (Nocciolone, Stracciatella & Pfirsich) und ändern unsere Meinung (Erdbeer statt Stracciatella) , und ändern nochmal unsere Meinung (Halt, kein Pfirsich, Aprikose) , und bitten um Bedenkzeit, (Topfen-Kirsch sieht auch super aus) – bis sich hinter uns eine Schlange gebildet hat, die an die ersten Nylonstrumpflieferungen in der DDR erinnert. Und das Lächeln des Eismannes gefriert…..

Jedenfalls: Im Baumarkt stellten wir die Farbkübel aneinander und kombinierten, und stritten uns, weil ich hätte gern noch Limettengrün gehabt, und weiß und rot, aber Kundry, das Hippie-Kind hat das Farbkonzept gemacht.

Wir haben das Zaunstreichen von Tom Sawyer gelernt, der sich ja bekanntlich eine tote Katze erstrichen hat. Was wir bei Tom Sawyer nicht gelernt haben, ist, dass wenn man blau und rosa und gelb streicht, dass dann dauernd gelbe Flecken auf dem Rosa sind. Und blaue Flecken auf dem Gelb. Und rosa Flecken auf Blau. Und blaue Flecken auf Rosa. Ich glaub, bei den Flecken gibt es fast so viele Kombinationen wie bei 6 aus 49.

Und die Nasen. Die rinnenden Farbtropfen Das Hippie-Kind strich mit der Rolle, und ich kam mit dem Kontrollpinsel und ging auf Nasenjagd. Fast so schwer wie Hasenjagd. Man braucht enorme Geschicklichkeit, die Nasen aufzuspüren, solange sie noch frisch sind. Bei der wasserlöslichen Farbe, die wir hatten (Hippies !), dauert es keine 30 Sekunden, und die Nase ist so hart wie ein Schulbankkaugummi.

 

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