Der Blog für die Dame: Eine Frau sieht rot.

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Von den Insekten einmal abgesehen ist der Sommer ja nicht ganz schlecht.

Vor allem, wenn man kein hormongesteuerter Weltbankpräsident ist und auf freiem Fuß die Stadt durchkreuzen kann. Beschwingt lenkt man seine Schritte zum Rochusmarkt, wo Onkel Sam’s Obststand 14 verschiedene Paradeiser-Sorten offeriert. Auch die Erdbeeren sind langsam genießbar. Und alles, was rot ist, kommt in den Einkaufskorb. Schließlich haben wir Wonnemonat.

Die sehr negative Seite des Sommers ist, dass die Leute sich ausziehen. Nicht zuhause, sondern auf der Strasse. Das steht leider fast niemandem.
Heute vor dem Gymnasium Hegelgasse. Eine junge Dame nach der anderen trat ins Sonnenlicht, behost mit Hot Pants. Man könnte auch behopst sagen, weil Sandkasten-Look.
Zwischen 15 und 17 hat man meist Oberschenkel wie ein Elefant, ein weißlicher Elefant. Auch wenn man das Glück hat, magersüchtig zu sein, sieht man in Hot Pants nicht besser aus.
Der Zwang zur Häßlichkeit scheint mit den hormonellen Schüben des frühen Sommers einherzugehen. Beine, Knie, Spaghettiträger, bauchfrei: ach, die schreckliche, die Mantellose Zeit bricht an. Sparen wir uns die Details.

Die Dame von Welt trägt bei Werten über 28 Grad einen kleidsamen Schador oder eine thailändische Wickelhose. Besser noch, sie verlässt das Haus nicht und empfängt. Und überhaupt: Hut!

Hut ist immer gut. Muss ja kein biederer Stroh-Hut sein. Trés chic ist Franzi Helmreichs Sommer-Filzhut-Kollektion, hier das Modell Feigenblatt.

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Das Obszönste überhaupt sind ja die Gedanken, die muss ja nicht jeder sehen. Sie könnten einen Weltbankpräsidenten zum Erröten bringen. Deshalb setzen wir uns keck ein Feigenblatt auf.

Und demnächst behandeln wir das Thema „Push up“.

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