Der Müll muss weg.

Und schon wieder ein neues Projekt für die Studenten der Publizistik: Wir wollen Filmchen machen gegen die Müllflut und besuchen daher die Müllverbrennung Spittelau. Das ist die einzige Müllbeseitigungs-Anlage der Welt, die eine Sehenswürdigkeit ist. Dank Friedensreich Hundertwasser.

Das Klo an der Müllverbrennung Spittelau. Hundertwasser war auch Toiletten-Spezialist und die Müllmänner sitzen den ganzen Tag im Auto und müssen ja auch mal.

Die Führung machte Georg Baresch, eine italienische Gruppe war auch da. Der Müll aus Rom ist ja einige Jahre in Kärnten beseitigt worden, aber jetzt bringt man ihn nach Dänemark. Von Georg lernen wir, dass Recycling nur funktioniert, wenn jemand Geld damit verdient. Mülltrennung kann man der Privatverantwortung überlassen oder man heuert Arbeitskräfte an, die das nachher besorgen. In der Spittelau fallen Schlacken an, da kann man eine Art Zement draus machen, Asche und der sogenannte Filter-Kuchen. Der enthält Schwermetalle und wird nach Deutschland in ein Zwischenlager gebracht. Die Deutschen kassieren natürlich.

Georg Baresch und eine anschauliche Info-Grafik,
was in der Spittelau vom Müll so übrig bleibt. Fotografieren ist erlaubt!

Georg erzählte auch, dass Plastik ganz schlecht ist zum Verbrennen. Da bleibt Schwefel übrig, der die Öfen verklebt. Wenn ein Ofen ausfällt, weil er gereinigt werden muss, kostet das hunderttausende…..

Also Müllvermeidung ist das Gebot der Stunde. Friedensreich Hundertwasser, der Öko-Pionier, hat schon in den 80er Jahren Tücher gestaltet, in die man sein Pausenbrot einwickeln kann. Weil Alufolie ist noch schlimmer als Plastik. Und Alu-Dosen sowieso. Also Finger weg von Red Bull, nicht nur auf Ibiza!

Das ist einer von 3 Oktopus-Kränen. Sie bringen 24/7 den Mist in den Brenner.

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