Die Götterdämmerung.

Di ist doch jedes mal schön, auch und sogar in Wien. Wenn der Regisseur nix taugt, wirft sich der Herr Welser-Möst in die Schlacht und gewinnt alles für sich. Also, liebe Leute, ich war am Donnerstag von Mariella eingeladen und bin Sonntag nochmals auf einen Stehplatz geschlüpft, und ich kann Euch sagen: Die Götterdämmerung ist unkaputtbar. Weil sie immer wieder nachgefragt wird. Und Story und Musik so schön.
Leider war die Inszenierung total ideenlos – ohgott, schon die Erbärmlichkeit der Nornen. Ich hab das ja in Bayreuth gesehen, wo sie ein gigantisches Spinnennetz die Bühne hochgehoben haben und die Nornen 10 Meter hoch saßen, webend. Das war ein visuellakustischer Eindruck! Hier war es ein Kunsttannnenwald, sparsam wie nie. Und so knausrig ging das Bühnenbild weiter. Lieber Bundesrechnungshof, wo ist denn da das ganze Sponsorengeld geblieben? Ich dachte, der Herr Schlaff hat ohnehin alles bezahlt, haben Sie das direkt an den Herrn Bechtolf oder den Herrn Welser Möst überwiesen?
Wollen Sie den Steuerzahler gänzlich ohne Illusionen zugrunde gehen lassen?

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