Eis-Test 2013

Fans dieses Blogs haben schon darauf gewartet, und vergangenen Montag war es dann auch so weit:
Die Sonne lachte, das von mir hinter verschlossenen Türen aufgeführte Sacre du Printemps hat seine Wirkung gezeigt, die Temperaturen kletterten auf den Großglockner und wir beschlossen:
Die Eis-Saison ist eröffnet.

Eistest2013

Wohl wahr: Die Frozen-Yoghurt und Alternativ-Eisstände schießen in Wien wie Schwammerln aus dem Boden. Aber Eis-Tester von Welt pilgern immer noch zum Marktführer: Molin Pradel am Schwedenplatz. Hier im Bild: Himbeercreme, Walnuss mit Feige, Nocciola, Apfel und Sfogliatella. Eine Art Blätterteigkrokant. Kööööstlich.

Beim Marktführer hat man menschliche Wärme (lange dichte Schlangen) und viel Weiterbildendes zu lesen, zum Beispiel Eis-Preislisten. Das Mini-Stanitzel gibt’s für 1,30 und die Touristen-Tüte für 8,50.
S. hat zurecht bemerkt, dass der Touristen-Tüten-Aufbau (kleines Stanitzel, 8 Kugeln Eis in gefährlichem Balance-Akt) statisch so berechnet ist, dass nach 2 mal Lecken der Eis-Überbau auf dem Bürgersteig landet.

Gut so: Dann wird der Eishunger eben nicht gestillt und niemand hat Wien in schlechter Erinnerung, weil er an Über-Eisung und Zuckerschock litt. Wir haben auch displiziniert nur je 2 Kugeln verzehrt UND SIND NICHT anschliessend zur neumodernen Eisgreisslerei marschiert. Das haben wir letztes Jahr gemacht und die Folge war, dass wir erst im August wieder Lust auf Eis hatten.

Nö. Wir sind lernfähig und marschierten danach zu Wein und Co. und probierten den Veilchenspritzz und den Muskatellersprizzz…. Raten Sie mal, wer welcher ist.
Veilchenspritz

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