Es gibt keine Liebe mehr…

… unter den Menschen. Die Schwächen des Anderen sind uns kein Grund mehr zum wohlwollenden Mitleid mit unseren eigenen Schwächen, sondern eine Ohrfeige und eine Duellforderung. Unsere Stärken sind so fragil geworden, dass Sie beim leisesten Windhauch zusammenzubrechen drohen. Oder, wie Dostojewski sagt, WENN DAS POLITISCHE NICHT IN ORDNUNG IST, FUNKTIONIEREN AUCH DIE BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN MENSCHEN NICHT MEHR.
60% Scheidungen in Österreich. Eine abstrakte Zahl. Und jetzt das. Mausi und Lugner geschieden.

Ausserdem hörte ich von Trennungsgelüsten von Deutschbauer/Spring. Das Politische ist nicht so, dass es Partnerschaften fördert. Auch Eichinger oder Knechtl, so hörte ich, trügen sich mit Scheidungsgedanken. Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen, nur noch mephistohelische Kontrakte. Sauf qui peut l’esprit.