Fucked by the Royal Mail.

So tadellos unser Aufenthalt im Vereinigten Königreich war, einige Wochen später gibt es doch Grund zur Klage: von meinen 5 Postkarten, die ich in St. Just in den Briefkasten warf, ist noch keine einzige angekommen. Obwohl sie mit jeweils 1 Pfund 70 Pence frankiert waren. Das war am 28. Juni gewesen.

Also, erstens waren es die teuersten Postkarten überhaupt. Noch nicht einmal die Österreicher sind dermaßen unverschämt beim Abrocken der Post-Kunden. Und zweitens scheinen mir diese Vorgänge ein weiteres Indiz zu sein, dass sie wirklich ernst meinen mit dem Brexit. „Oh, to Europe?“ denkt sich der Postbeamte, zieht sich die Seuchen-Handschuhe über und wirft die Postkarten mit spitzen Fingern gleich in den nächsten Mistkübel.

Vielleicht gibt es auch ein Vienna in Australia? Ehemalige Kolonien sind vermutlich das einzige, was die Briten noch halbwegs als Ausland akzeptieren. Es lag sicher an meiner Handschrift, die kann der Verteil-Computer nicht richtig zuordnen. Oder – vielleicht lag es daran, dass es nicht an einen Hund oder an einen Hundebesitzer adressiert war? Und auch keine Hunde, Katzen oder Pferde auf den Karten waren? Sicher hat man mich als Tierfeind entlarvt. Solche Leute dürfen nicht kommunizieren – und ihre tierfeindlichen Ansichten verbreiten.

Das nächste Mal gehe ich in England auf Nummer Sicher. Ich verschicke nur noch Trauer-Karten. Die sorgen dann für Sympathie – und werden vielleicht befördert.

®kk

 

 

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