Die Gender-Sprache darf nicht auf halbem Wege stehen bleiben.

In der Realität gibt es einen Gender-Pay-Gap (Frauen verdienen weniger als Männer), aber im Bereich der Romane, Novellen, Konzepte und anderer traumatischer Schriftlichkeiten gibt es Gleichberechtigung. Die Sprache wird dadurch etwas umständlicher, wenn man immer Kinder und Kinderinnen schreiben soll. Der Gender-Pay-Gap wird davon aber nicht kleiner. Ich habe nachgedacht: Vielleicht müssen wir noch rigoroser schreiben: Mütter und Mütterinnen. Väter und Väterinnen. (Klingt fast wie Täterinnen.) Wie wärs mit Solidarität und Solidaritätinnen? Mietwucher und Mietwucherinnen? Nun, wenn wir erstmal von Gender-Pay-Gapperinnen sprechen, werden wir vielleicht anständig bezahlt.

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