Leider gibt es kein deutsches Fremdenverkehrsbüro mehr.

Man ist ja beim Verkehr mit Fremden nicht mehr so offen, vor allem nicht bei Fremden, die übers Mittelmehr geschwommen kommen. Aber es gibt ein Tourismus-Büro und das wird sehr stolz auf mich sein: Super-Sommer in Deutschland: Frankfurt im Palmengarten, bei B.’s 55,5. Geburtstag. Dann, schwitz in Wien, an die Ostsee gepilgert. Rostock, Rødby, Kühlungsborn. Hiddensee, die geheimnisvolle Insel, wo Nina Hagen den Farbfilm vergessen hatte, war leider ausgebucht. Aber Kühlungsborn, wie der Name schon sagt. Dann frieren in Berlin. Und dann noch das Highlight: Das Rheingold in Bayreuth. Wir fuhren auf gut Glück, ohne Karte, denn wir sind ja Glückspilze. (Oben im Bild) Frank Castorf von der Berliner Volksbühne führte die Regie und wir wunderten uns sehr, dass die Rheintöchter nicht auf Kartoffelsalat umhergerutscht sind. Das ist nämlich dem Herr Castorf sein Regietrick. Das macht er sein 25 Jahren so an der Berliner Volksbühne, nebst großen Video-Projektionen. Da kann man seinen Kartoffelsalat darauf wetten.

Aber wir sind nicht wegen dem Kartoffelsalat nach Bayreuth gefahren. Sondern wegen Kyrill Petrenko. Russophil, wie ich nun mal bin, bin ich auch Petrenko-Fan der ersten Stunde, seit er 2001 in Meiningen seinen ersten Ring dirigiert hat.

Ach ja: oben im Bild das Donauweibchen und der Glückspilz.

 

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