Mein Okto-Berlinale-Blog: Heute eher unscheinbar.

Der heutige Dienstag begann nicht unspannend, und mit einer guten Nachricht: „The future“ von Miranda July ist nicht in 3D.

Eine zauberhafte Geschichte über ein halbjunges Paar, das auf eine frisch operierte Katze wartet, die ihrem Leben einen tieferen Sinn geben soll. Die Katze, eine philosophische Schlampe,  besteht aus einem Plüsch-Hausschuh und einem Gipsbein. Sie gibt unentwegt Liebesblödsinn von sich und damit dem Film einen absurden Unsinn, ohne den er recht flach gewesen wäre – aber 3D hätte da auch nicht geholfen. Danach ging’s zu Rolf Eden, einer Doku über den König des Berliner Vor-Mauerfall-Glamours. Aber, wenn der Glamour schon recht provinziell ist, steht der König eben auch recht nackt da. Das pralle Leben vor dem Mauer-Sündenfall stellt man sich lieber nicht im Detail vor.
Und das ärgste zum Schluß: Ein Film namens Toast über die kulinarische Erweckung eines Neunjährigen. So war er auch. Genau das Gegenteil von einem Film, der caviar & foie gras geheißen hätte.
Jetzt schau ich mir nochmal meine bruce-la-bruce-raubkopie an, damit ich auf freudigere Gedanken komme. Und wer mehr leasen will, dem sei der wunderbare Berlinaleblog www.innererburghof.de empfohlen, der Mann hat eine Ahnung.

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