Ostern 2014

Ostern ist bekanntlich das schönste Fest im Jahr. Alles grünt und blüht und bricht auf. Heuer begann es etwas später, der Flieder blüht schon und die Wien-Energie segnete unseren Haushalt mit einer satten Gas-Rückzahlung. (I love Klimawandel)

Ostern

 

Der nächste Höhepunkt:  Gründonnerstag.

Empfindsame Seelen widerstehen der Versuchung, in den Parsifal zu gehen, der am Gründonnerstag in der Wiener Staatsoper vom Welser Möst in Grund und Boden geschrammelt wird. Obwohl – leicht fiel es nicht. Immerhin war Waltraud Meier, bestes Kundry von Welt (mit Ausnahme von unserer Kundry) auf der Bühne. Aber dann Herr Botha als Parsifal… Wenn das Weinfass sich runterbeugt, um Füsse zu waschen, unerträglich – also Gründonnerstag lieber bei S. auf hessische Art. Eier und Kartoffeln in Frankfurter grüner Sauce. Mit 7 verschiedenen Kräutern, einschließlich Estragon und BORRETSCH!

Da kann das Steirer Eck nicht mithalten.

Am Karfreitag dann mit B. nach Heiligenkreuz – Karfreitagsliturgie. Keine Messe, alles zu traurig. Aber die gesamte Johannespassion, gesungen. Sie haben ja einen echten Splitter vom echten Kreuz. Ist wie Yoga oder Familienaufstellung: Einfach mal dran glauben! Erfreulich viele Leute aus dem ansonsten gottlosen Wien.

Dann Ostersamstag, nach Sonnenuntergang, die Erlösung: Fleischberge mit M, die Geburtstag feierte.

Said the butcher to the cow. Dann Ostersonntag bei C. Mit vielen echten Kommunisten und Champagner von Moet.

Dann Ostermontag im Bett. Osterspaziergang erst am Dienstag, das einsame Fahrrad abholen. Hoffentlich erhole ich mich bis Pfingsten….

 

 

 

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