Das Blind Date

Manchmal bin ich dermaßen entsetzt über mich, ich kann es kaum beschreiben. Vorgestern war Publizisten-Heuriger, und da werd ich mit Sicherheit nie mehr eingeladen. Erst hab ich mich betrunken, weil überall Wein herumstand, dann hab ich mich in Gespräche eingemischt, weil sich überall Leute unterhalten haben und dann hab ich der Frau Studienleiterin den Topfenstrudel… Continue reading

Die gepflegte Provokation

Heut war ein ganz schlechter Tag. Mich schlecht gefühlt und schlecht getextet. Ein verlorener Tag. Die Klavierstimmer waren da und wollten über dem kleinen Challen Flügelchen das Todesurteil sprechen. Nicht zugelassen. Er ist aus England, ich sag immer Challen-ge zu ihm, ich spiel ja nicht sehr gut. Plötzlich soviel Sympathie mit ihm empfunden und ich… Continue reading

neither young nor beautiful

sang Marianne Enzensberger, auf den Knien vor uns allen. und allein dafür hat sich die Reise gelohnt. Wir waren auf Ians Hochzeit. Er hat im zarten Alter von 52 Mei kennengelernt, sie ist Japanerin, Modedesignerin und 26. Und dann gab es eine Hochzeit, wo wir alle natürlich dabeisein wollten. Wir fuhren mit dem Nachtzug nach… Continue reading

Mehr und mehr und mehr Eleganz

lieber Georg, hab ich dir schon gesagt, wie sehr es sich bemerkbar macht, dass du die entscheidung getroffen hast, nur mehr zu illustrieren… diese grazie kriegt man nur hin, wenn man tag und nacht zeichnet!   mehr und mehr und noch mehr gibt es unter www.georgwagenhuber.com

Brand Building I. WDR, Tag7

Vor über anderthalb Jahren legte uns J. Michalski ein Problem des Westdeutschen Rundfunks auf den Tisch: Die Redaktion des sonntäglichen Magazins „Gott und die Welt“ wünschte sich einen neuen Namen. M.E. war „Gott und die Welt“ griffig & schwer zu toppen, aber Wertewandel, Multi-Kulti etc. ließen den Wunsch nach etwas Neuem sinnvoll erscheinen. Dazu kommt,… Continue reading

Die Atomschürze.

Gestern war Muttertag. Der 11., den ich schon durchgestanden habe. Im Bestfall legt die abgehärmte entbehrende Mütter ihre abgearbeiteten und verhärmten Hände in den Schoß, um sich verlogene Gedichte ohne gutes Versmaß, mit holprigen Reimen und erbärmlichen Wortschatz anzuhören. Aber dabei bleibt es meistens nicht: Die Schulfächer Textiles Werken und Technisches Werken betrachten den Muttertag… Continue reading

Im Bett mit Herrn Novak

Da ich in einer Glückshaut geboren bin, kam GZ (wie gute Zeiten) heute vorbei, verzehrte meinen Broccoli und verehrte mir eine Festwochenkarte für „Faces.“ 2 Tage hintereinander ins Theater – ob das wohl gut geht? Es ging. Es stand zwar Freitag auf der Karte, aber Freitag kann ich nicht, also ging ich Donnerstag und niemand… Continue reading