pornojazz.ru

Auch auf die Gefahr hin, dass sich aufgrund der Überschrift wieder die unvermeidlichen Louisvuittonfistfuckgangbang-Spams ein Stelldichein geben – das ist die Adresse der wunderbaren Novosibirsker Elektronik-Band, die vorgestern bei uns in der Schleifmühlgasse genächtigt hat. Es war überhaupt einiges los, weil Eva, Restauratorin aus Köln, logiert grad auch und Mariella war aus Salzburg gekommen und Marina war auch da. Eva hat tüchtig Wein vom Wein&Co angschleppt und die Russen haben Hühnersuppe gekocht. Sie sind Super-Elektronik-Musiker, aber leider, wenn sie auftreten, heißen sie Nuclear Losь (Лозь) (вфы руш-е Удсрю) das heißt Atomarischer Elch. Das ist natürlich keine direkte Konkurrenz zu Pornojazz, obwohl die Musik dieselbe ist. Anhören kann man sie kostenlos und unverbindlich auf pornojazz.ru ,
da fällt mir ein, dass Lena jetzt eine pусскии Tatatur hat – gut für Lena, ein neues Leben beginnt, aber das brauchen Sie, lieber Leser, nicht, es gibt eine englisch übersetzte Seite. Jedenfalls, wenn sie wieder kommen, geb ich hier Bescheid, weil das ist TranceSiberian Music, hat Lena von Lapschinas 6-Stunden-Opus Trance Siberia transistrisch angereichert. Ich hab mich vermutlich in die Nesseln gesetzt, weil ich dauernd am Namen rumgenörgelt habe, ich finde pornojazz nämlich einladender als atomarischer Elch, aber die Novosibirsker waren stur (wie man es von Leuten aus diesem Landstrich erwarten darf) und haben gesagt, wenn man ein Baby tauft, weiß man ja nicht, ob es Präsident oder Holzfäller wird.

PS. Ich werd für Junge Wiener (am Montag in Berlin) einen Track von pornojazz stehlen, weil Hansi Hölzl kann man sich grad nicht leisten (50. Geburtstag steht ins Haus, was ist das wieder für ein Zufall!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*