Schnaps war vom besten am Surstroemmingfesten.

Der Freitag, wie angedeuted, entwickelte sich nicht so ganz schlecht wie sonstige Freitage. Obwohl: es gab Fisch. Für Gert Winkler und mich zunächst Beuschel und kleines Gulasch, und dann Surstroemming zum Dessert. Eva Oberdorfer und ihre Crew veranstaltete ein Stinkeheringsessen am Flakturm Mariahilf, es stank, dass sich die Meeresbewohner im Haus des Meeres sich ihrer Ostseeverwandtschaft zutiefst geschämt haben müssen – aber aber aber—- die Mädels hatten eine Presse-Resonanz, zum Reinbeissen!
Auf Puls-TV, auf Kurier.at, auf News.at etc. Der Herr R. vom Standard hat posthum nach dem Ableben der Heringe noch Berichterstattungsbedarf angemeldet – ein bißchen zu spät, der Gute, aber wenn er nochwas bringt, sei es ihm verziehen.
Anyway, Frau O. ist ein mutiges Mädchen, die nicht die geringste Angst davor hat, ein Thema zu verfehlen, wenn nur das Ergebnis saftig und lustig ist. Gut so! Man kann es nicht allen recht machen!

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Ich kann jetzt sagen: Surstroemming schmeckt grauenhaft, auch wenn man es mit Kartoffeln und Zwiebeln ißt, und die Hände stinken tagelang nach ganz schlechter Gesellschaft. In Kairo auf der Müllkippe riecht es besser. Aber Eva-Darling hatte vorausschauend Aquavit da. Das hat das Ganze wieder gemäßigt. Gert hat mir dann noch erzählt, dass man Aquavit in Schweden eigentlich mit einer dicken Orangenscheibe mit ganz viel Paprikapulver drauf zu sich nimmt, was meinen kleinen Horizont dann ganz wieder extrem bereichert hat.

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