Somewhere over the rainbow…

Liebe Grüße aus Hopeless: Es erschien ein Silberstreif am Horizont. Ein Regenbogen, und was für einer. Ein doppelter. Über der Villa Gingko.

Und den weidenden Schafen. Ich fühle mich getröstet, verbindet der Bogen doch Götter und Menschen und verführt uns dazu, die Augen von der mühseligen Erde abzuwenden und einem besseren Schicksal entgegenzusehen.

Einstweilen ist es noch mühsam, das Schicksal. Die Schafe, über denen der Regenbogen aufging, entpuppten sich als randalierende Schafe. Wir hatten sie uns ausgeliehen, damit sie den Rasen fressen, aber sie dachten nicht daran. Sie okkupierten die Terrasse, stießen mit dem Kopf an die Scheibe und begehrten Einlass in die Villa. Ich habe den Verdacht, dass es sich um sozialistische Schafe handelt, die unbedingt auf gleicher Höhe wie die Hausbesitzer stehen wollen. Aber ich war ausnahmsweise gar nicht zur Verbrüderung bereit.

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