The Stateless

Stateless

Immer im Dienste der Kulturmaximierung haben die Zufallsproduktionen dieses Jahr einen weiten Bogen um fast alle Punschstände gemacht. Kaum ein Punsch kommt aus gutem Hause, die meisten kommen aus einem Kanister.

Statt dessen traf ich mich mit Lieblingsnachbarn in der Bar vom Wiener Interconti, um einen neuen Cocktail zu erfinden. Einen Klassiker. So wie einen Martini, einen Manhattan, einen White Russian. Der Herr Phillip von der wunderbaren Interconti-Bar war auch noch um 01.45 Uhr noch willens, Kulturmaximierung zu betreiben, und hat ihn flugs erfunden.

Mein Briefing: Gin muss drin sein, eine 2. Alkoholsorte und Grenadine Sirup. Der Rest bleibt dem Könner überlassen. Und auch einen Namen hatte ich schon : The Stateless.

Es ist der Signature Cocktail für die UMO. 

Die United Micro Art Nations. Die besetzen einen Quadratmeter nach dem anderen und eignen sich ihn an. Alles kann nicht Eigentum sein. Die Kunst braucht Freiraum. Deshalb der Stateless.
Was ja sowohl Staatenlos als auch Zustandslos heißen kann. Weil, wenn man keine Zustände haben will, bestellt man sich am besten einen Stateless. Um den zustandslosen Status herbeizuführen. Und im Zeitalter von Mirgration, Schengen, Lampedusa etc. braucht man ja auch ein Gegenmittel, ein Antidot, zumindest, um mit all den Zuständen der Staatenlosigkeit solidarisch zu sein.

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Das ist der Herr Phillipp in seiner mondänen Interconti-Bar. Der Stateless steht jetzt schon auf der Karte, und was außer Gin und Grenadine noch drin ist, wird nicht verraten, denn das Copyright ist ja dort. Aber man kann ihn schon probieren. Also : Die lieben Kinderchen im Eislaufverein abgeben und dann einen kulturmaximierenden Vorweihnachtsabend einlegen. Mit einem Stateless in der Interconti-Bar.

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