Tristan, der erste Marken-Dinosaurier.

Ach ja, neulich in Berlin gewesen. Das ist ja immer aufregend. Natürlich geht man auch ins Museum, wegen der Bildung. Die Installation „Manifest0“ im Hamburger Bahnhof kann man sich schenken, aber Tristan lohnt einen Besuch. Tristan ist der erste Marken-Dinosaurier. Ein T.Rex. Es gibt etwa 50 T. Rexe auf diesem Planeten, und da wird es schon unübersichtlich. Welcher ist der beste?

Na, der Berliner natürlich. Man hat ihn in Oregon gefunden, und dann verschiedenen Naturkunde-Museen angeboten. Leider vergeblich. Die Museen scheuten die Folge-Kosten, denn mit der Anschaffung ist es ja nicht getan. Er muss ja auch präpariert und konserviert und katalogisiert werden. Zum Glück fanden sich private Sammler, die das Skelett kauften – es ist das vollständigste weltweit, da fehlt kaum ein Knochen. Die Sammler tauften das Skelett Tristan Otto, nach ihren Söhnen, und stellten es dem Berliner Naturkunde-Museum zu Verfügung.

Die Quintessenz: wenn es bei den Dinos unübersichtlich wird, dann muss ein schöner Name her. Tristan, das klingt wild und gefährlich. Otto klingt eher nach Sofa und nach Mops. Deshalb wurde der 2.-Name auch eher versteckt. Nicht nur, weil mein Sohn auf den schönen Namen Tristan hört, war ich völlig begeistert: Nach 17.00 Uhr ist bei Tristan der Eintritt frei. Da spart man schönes Geld, um sich hinterher zu stärken.

 

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