Wie herrlich: Die große Verschwendung von Schömel.

Ach, ein köstliches Wochenende – mit einem BUCH! Jahrelang nix gelesen, gemäß Haralds Motto: Das bisserl, was ich noch lese, schreib ich mir selbst. Und jetzt kommt “ Die grosse Verschwendung“. Eine ans Herzfett gehende Elbphilharmonie-Groteske. Und dabei noch eine köstlich-umschlungene Kapitalisten-Rache! Wie die sogenannten Berechnenden sich im Liebestaumel verrechnen, wie sie den Pornoseiten auf den Leim gehen und ihren unerlösten Gefühlen ausgeliefert sind! Danke, Wolfgang Schömel, so eine feine Beobachtung vom kurzfristigen Irrsinn der Vernunft hab ich nicht mehr gelesen, seit ich meine eigene Diplomarbeit geschrieben hab. Und das beste: Neben der Lektüre Zitronenlamm mit Feigen auf Niedertemperatur gegart. Und dann 5 Kinder abgefüttert. Kinder unterschiedlicher Verwöhntheitsstufen. Und? Keiner gemault. Süper.

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