die letzten 3 tage der Menschheit….

…. ist ein etwas reißerischer Titel für ein Abenteuer. Im Abenteuer steckt das Wort teuer, und das war das Abenteuer auch. Israel ist teuer. Aber wunderschön.
Tel Aviv hat Geburtstag und ich auch. Zufällig.

Tel Aviv wird heuer 100, ich noch nicht ganz.

Ich kam an am Flughafen Ben Gurion.

In Tel Aviv traf ich mich mit Freunden, mit Jürgen, Jürgen und Gert.

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Damit ich in der schweren Stunde meines Geburtstags nicht alleine bin.
(Der liegende Mann ist nicht Gert, der ist nicht auf dem Bild, weil er all die schönen Fotos gemacht hat. ) Der Liegende ist übrigens ein echter Banksy.

In Tel Aviv fanden wir schnell heraus, was SOS heißt: Short of Shekel.

Eines der schwarzen Locher, welches unsere Shekels aufsog, befindet sich in einem Fischrestaurant am Ditzengoff Boulevard. Ecke Ben Gurion Boulevard.
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Da das Fischrestaurant außerdem auch noch Cocktails und Creme Brulees verkaufte, erwachten wir am nächsten Morgen mit großem Hunger nach Sport. Hier Jürgen M. und ich im Ausfallschritt.

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Der Ausfallschritt macht hungrig und wir trafen uns gleich darauf wieder in einem Fischrestaurant in Jaffa.

Da gab es auch koscheren Wodka ( Ketel Nr. 1), weshalb ich bereits am 2. Urlaubstag völlig erholt aussehe. Jedenfalls entspannt.

Leider dämmert es sehr schnell (schon nach dem 4. Wodka) .

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Es dämmert wegen den Orthodoxen Gläubigen hierzulande, damit die Surfer ihre Bretter und ihre Luxuskörper aus dem Focus rücken. Hier bereits um 10 vor 5.

So blieb uns nichts anderes übrig, als den Schauplatz zu wechseln, auf die Allenby Road….
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…. die uns wieder zu unserem Fischrestaurant, Ditzengoff Ecke Ben Gurion, führte.

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Wo wir Zohar Kaniel trafen, einen der wunderbarsten Fotografen Tel Avivs, hier links neben Gert, und wo unser Abend ausklang.

Am nächsten Tag war gottlob Sabbat, ein Tag, wo man sich irgenwie gefesselt fühlt….

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Wir verbrachten diesen Tag, wo kein Bus fährt und nur Fischrestaurants geöffnet haben, am Meer. Mit dem Ausfallschritt (nur noch einer von uns wollte ihn praktizieren)

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Am dritten Tag war der Sabbat vorbei und die Israelis fuhren wieder zur Arbeit.
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Vom Zentralen Busbahnhof Tel Aviv. Wir fuhren mit ihnen, denn dieser Sonntag war ja mein eigentlicher Geburtstag, und den wollte ich (aufgrund meines biblischen Alters) an der Klagemauer feiern. Zwischen der Klagemauer und uns lagen allerdings sinnliche Verlockungen.
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Ich wollte groß Gewürze einkaufen, aber Gert meinte, ich solle mich jetzt nicht beschweren mit Tüten und Paketen. „Wir kommen später noch an diesem Standl vorbei“, meinte er.  Wir sind nie wieder an diesem Standl vorbeigekommen, und alles was mir bleibt, ist dieses Foto als Erinnerung an verpasste Genüsse.

Deshalb eilten wir schnell zur Klagemauer, wo wir Bill Clinton trafen.
Zufällig waren sehr viele Leute da, deshalb hat Gert Bill nur partiell erwischt. Hier ein tolles Bill-Bild im Profil (2. von links), aber da geht die weisse Kippa völlig mit dem Haupthaar auf.

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Ich hab, trotz der Ablenkung durch all die tollen Bodyguards, einen Zettel in der Klagemauer versteckt, wo ich mir für die nächsten 50 Jahre mehr Sex wünsche. Zwischen all den kranken, verzweifelten und schwangeren Frauen hab ich mich natürlich sehr liederlich gefühlt, mit so einem irdischen Wunsch. Gert hat aber gemeint, er hatte seinen besten Sex ab 60, das hat mich dann beruhigt. Deshalb hier ein Foto von Gert, der total einheimisch aussieht.

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Voila, Gert Winkler an der Klagemauer. Wofür er wohl betet? Dass Cordulinchen keinen jiengerän oder schäneren findet?

Nun ja, dann gingen wir auf die Via Dolorosa und bewunderten das Österreichische Hospitz, um auch dem Christentum Referenz zu erweisen. Dann wollten wir noch den Felsendom besichtigen, weil wir prinzipiell auch den Islam achten, aber da haben sie uns nicht hingelassen, weil da nur für early birds Besichtigung ist: zwischen 8 und 10 AM. Das ist ziemlich schwierig für Tel Aviver wie uns.
Aber der Islam ist ja trotzdem anbetungswürdig, wie man an Kopftuchmädchen sieht….

 

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