Die Pyramide des Grauens. Sagt auch ChatGPT.

Wer in den letzten Jahren den Eindruck hatte, dass uns die Demokratie abhanden kommt, dem muss die Statistik recht geben. Wir haben eine Gerontokratie bekommen. Auch Greisenherrschaft genannt. Die 16-25-Jährigen machen gerade eben 3% der Wähler aus, wohingegen 50% der Wähler über 52 Jahre zählen. Kein Wunder, wenn sich die 19jährigen festkleben, anders können sie… Die Pyramide des Grauens. Sagt auch ChatGPT. weiterlesen

Eine schöne, klebrige Adventszeit…

… allen Freunden und Gönnern der Zufallsproduktion. Immer wenn man denkt, jetzt muss es mal besser werden, kommt es noch ein bisschen schlimmer. Kann man nur sagen: Augen zu und Punsch trinken. Prost und bis bald, die Zufallsproduktion.

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Zeit für ein analoges Manifest.

Der ganze Digitalisierungswahn geht mir langsam gehörig auf die Nerven. Das Radio redet dauernd von Digitalisierung-Offensiven, und hinterher von Black Out und Strom-Rationierung. Wie bitte soll das gehen, Digitalisierung ohne Strom? Da dachte ich, ich haue denen mal ain bisschen auf die Finger, Digitus, auf Latein. Mir selber auch, denn ich bin der größte Google-Junkie… Zeit für ein analoges Manifest. weiterlesen

De-Colonisation, Re-Individualisierung oder Der Blick zurück.

André Werner, Der Blick zurück, Eröffnung der Ausstellung in der Tor218 Artlab Galerie, Donnerstag, 15.9.2022

Auf der Berlin Art Week begegneten mir mehrere Damen, die mich in ihren Bann zogen. In der Tor 218 Artlab Gallery hingen die Damen aus der ethnografischen Sammlung „Das Weib im Leben der Völker“ von Albert Friedenthal. Neu zu Leben erweckt von André Werner. Der Künstler arbeitet seit Jahrzehnten mit ethnografischem Material, der Blick auf… De-Colonisation, Re-Individualisierung oder Der Blick zurück. weiterlesen

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Wir sind noch nicht tot, aber wir haben schon ganz viel Besuch.

Es ist beruhigend und natürlich ein gewisser Luxus, den letzten Wohnsitz schon fix und fertig zu wissen. Franzi, Jürgen, Jürgen II und ich gedenken, die Ewigkeit in Berlin Mitte zu verbringen, im St. Elisabeth-Friedhof an der Ackerstraße. Nun kann man umfallen, wo man geht und steht, wird urnengerecht dehydriert und kann sein müdes Haupt in… Wir sind noch nicht tot, aber wir haben schon ganz viel Besuch. weiterlesen

Auf Medienfrische in Bschlabs.

Ja, es gibt es wirklich, ein kleines Dorf namens Bschlabs, auch wenn man nicht so ohne weiteres hinkommt. Bei Ankunft gab es Muren-Warnung, und wir mussten in Imst übernachten. Was uns neue Freunde und eine Einladung des Wirtschaftsbundes zum Weißwurst-Essen einbrachte. Hier lernten wir auch den schönen Zungenbrecher: Der Pfarrer von Bschlabs hat das Speck-B’steck… Auf Medienfrische in Bschlabs. weiterlesen

Kleiner analoger Triumph.

Letztes Jahr bin ich zweimal schreiend aus den Wiener Festwochen gerannt. Dennoch wurde ich heuer rückfällig. Freund von Tochter inszeniert. Der Abend war wie zu erwartend grauenhaft, aber hallo! das Vorspiel durchaus befriedigend: Denn der Computer streikte. Den im Digitalisierung-Wahn steckenden Festwochen-Schergen hätte ich durchaus zugetraut, 5o Leute ohne Computer-Karte nach Hause zu schicken, aber… Kleiner analoger Triumph. weiterlesen

Freundlich, aber seltsam ändert sich die Welt. Ein Zufallsabend.

Am 31. März 2022 besuchen André Werner und ich die Untoten aus der Vergangenheit und zeigen Videos aus den 80ern und 90ern, Regisseurin Nina Hartmann kompiliert und dramaturgiert die Assemblage. Die Videokamera, das tragbare Fernsehstudio, wie es Emmett Brown in „Back to the Future“ 1985 beschrieb, wurde damals zur Waffe gegen staatliche und kommerzielle Medien.… Freundlich, aber seltsam ändert sich die Welt. Ein Zufallsabend. weiterlesen