Neu: welcome to the zAPP-Store

31. August 2010

zAPP

Das wurde auch Zeit: Die Zufallsproduktionen haben eine Reihe von Applikationen entwickelt, die Zufalls-Applikationen, der Einfachheit halber zAPPs genannt. Das Problem ist bekannt: Man steht an der Bar und streichelt das iPhone, aber es kommen immer nur Apps, die jeder hat. Die trashigen 79 Cent-Apps. Sie wuchern heftig und verstopfen das Telefon, aber der soziale Nährwert ist begrenzt.
Ja, damit lässt sich nicht viel Staat machen. Von wegen social currency.

Deshalb: greifen Sie zum zAPP. Für nur € 99.- kriegen Sie nach dem Zufallsprinzip irgend ein zApp, das noch keiner hat. Zum Beispiel den…

Spidersnyper

… den Spider Snyper. Wer etwas gegen Spinnen hat, braucht den Spider Snyper. Denn Spinnen lauern überall. Der Spider Snyper, einmal aktiviert, stößt ein hohes, sirrendes Geräusch aus, das jede Spinne in die Flucht schlägt. Natürlich für menschliche Ohren nicht hörbar. Wirkt aber ehrlich und effenktiv. Von schwarzer Witwe bis Tarantel.

Und wenn Sie noch mehr Glück haben, bekommen Sie für Ihre € 99.- noch etwas Besseres:

Tittanic

voila! Titt-Anic. Die Kampf-Busen-Sammlung der Zufallsproduktion. Polarisierend und pubertär in einem. Damit können Sie sich sogar am Wiener Gürtel sehen lassen.

Jetzt bestellen!

Die Lage muss sich ändern.

17. August 2010

Zum Thema erreichte mich grad ein entsprechender Kommentar aus Saarbrücken, von der liebe Diplom-Designerin Charlotte Basters, und der muss natürlich sofort veröffentlicht werden.

Hundeleben

Design Austria Business Dialog…

5. June 2010

war – trotz des wirklich sperrigen Namens – eine gelungene Veranstaltung. C. Alessandri & ich haben die Intercell Case Study vorgetragen und wurden doch glatt im Wirtschaftsblatt erwähnt.

Besonders erwähnenswert hier: Rudolf Greger als Initiator der Veranstaltung und Katharina Beran als Organisations-Genie.

Bild 1

Schnaps – das neueste Zufallsprodukt.

5. June 2010

Schnapsklein

Ja, liebe Freunde, ich bin unter die Schnapsbrenner gegangen! Und zwar nicht unter die Schwarzbrenner, sondern ordentlich versteuert. € 28,50 habe ich dem Fiskus abgeführt.
“Mira bellt” heißt das Erzeugnis, weil es aus Mirabellen gebrannt wurde, es ist fast fusel-öl-frei und sehr gut wirksam nach Schweinsstelze oder Salzburger Nockerln. Eine Zufallsproduktion ist es insofern, weil ich eigentlich Apfelsaft machen wollte, aber 2009 war kein gutes Apfeljahr. Es war ein nicht vorhandenes Apfeljahr. C’ etait le moment des mirabelles – so gelang es ihnen, meine Aufmerksamkeit an sich zu ziehen. Die Details sind liebevoll auf dem Etikett (gestaltet von Cordula Alessandri und Hans Proschofski) aufgeführt.

Ich würde ihn sehr gerne verkaufen, aber die Menge reicht wohl grad für den Eigenbedarf. Wer Interesse hat, kann sich ja melden.
Schnapsgroß

Der ADC Congress in Frankfurt

31. May 2010

war übrigens sehr gut gemacht, ein herzliches Kompliment an die Veranstalter. Leider tut noch sehr viel Aufklärungsarbeit not, weil die Leute nicht alle kapiert haben, was die Nägel im Kopf sollen.
Ganz sehr gut: Hermann Vaskes stringenter Doku-Film “Digital Bomb”. Kaum je die Veränderungen der letzten Jahre so konzentriert serviert bekommen. Läuft jetzt irgendwann auf Arte, anschauen.

Neues von Okto

31. May 2010

der nette Fernsehsender hat eine schöne Vitrine bekommen, im U-Bahnhof Volkstheater.

OKTO_VITRINE

Der Text kommt von Cosima Reif und das fesche artwork, wie immer, von DV5

Fast wie beim MTV Music-Award…

16. March 2010

Wie gesagt, wir haben einen Preis gewonnen, den Ramses-Award für kreative Radio-Werbung und es war eine ganz tolle Party, in Hamburg, in den Deichtorhallen. Wie man an dem glamourösen Foto ersehen kann (links der begabte Texter Raoul Haslauer). Der erste Award übrigens, den ich als Lehrerin bekommen habe. Wenn das nicht ein Fingerzeig ist….

cosimaramses

Die 1. Saarbrücker Comicologie erscheint…

27. January 2010

Comicologie3

… pünktlich zum Hochschulrundgang an der HBKSaar. Am Freitag, den 29.1.10. (1. Stock rechts). Ich bin sooo stolz auf die lieben Studenten, die so unglaublich gut und unterschiedlich ihre Comics entwickelt haben, auf Muriel & Saphrina, die so toll gelayoutet und gestaltet haben, und das alles für NUR 3 EURO!!!
Ich werd Saarbrücken so vermissen.

Wir haben gewonnen!

27. January 2010

Jedenfalls mein Team vom letztjährigen Ramses Radio-Workshop.
Der dort entstandene Radio-Spot “Freundlicher Verkäufer” ist für den Ramses Award “best audio talents” nominiert und wird am 18. Februar, so Gott will, in Hamburg mit einer Medaille honoriert.

Zum Mithören:

Reif – Freundli…Mitarbeiter

Also Glückwunsch an das Team: Ralf Gahleitner, Raoul Haslauer, Matthias Goeggel, Sophie Czerny, Anna Beimel, Chefin Doris Ragetté und Bauhausler Günther Koglgruber

Stefan “Rakete” Roehrle…

20. January 2010

…. ich danke Dir für das wunderbare Foto von mir.
Und ich hoffe, dass bald viele Anfragen nach blitzschnellen und feinen Portraitfotos bei Dir eintrudeln. Z.B. vom Suhrkamp Verlag…..

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Visiter Paris….

19. January 2010

Kürzlich hab ich doch den wunderbaren ICE von Saarbrücken nach Paris ausprobiert. Keine 2 Stunden, leider das Gegenteil von günstig. Aber in Paris kann man wunderbar sparen. Zum Beispiel, weil die liebe Michaela das Abendessen ausgibt. Hier links.
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Und die liebe Belle-Soeur (hier rechts) ein sowohl kostenloses wie komfortables Gästebett bereitstellt.
Das Sparen ging noch weiter: Beim Ausverkauf von Marc Jacobs hab nicht ich zugeschlagen, sondern der Türsteher, und zwar die Ladentür, weil es 19.00 Uhr war. Sehr günstig.
Beim vielgerühmten neuen Szene-Kaufhaus MERCI hätte es dann günstige Buchstaben gegeben….

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…. aber ich hab dann an den vollen Koffer gedacht und hab mir lieber im “USED BOOK CAFE” einen sehr schönen Earl Grey gegönnt, ein halber Liter für €5.-, also nichts gegen Wiener Preise.

Im Palais de Tokio wollte ich noch Kunstbücher kaufen, aber die sind ja immer so schwer, schlecht für jemanden, der in Paris ganz viel spazieren gehen will.
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Gute Vorsätze 2010

6. January 2010

Weniger Allohol trinken.
Mehr rauchen.
Ab und zu an die frische Luft gehen.
Mariella anrufen und Marina ein Mail schicken.
Beckenbodengymnastik.
Kinder ignorieren.
Und unbedingt regelmäßig die Website updaten.

Zum Beispiel mit dem farbenprächtigen Intercell Weihnachtsmailing.
Weihnachtspflaster

Design by Alessandri, Words & Illus by Cosima Reif, Music “Still” by Lechner+Trabitsch, found by Hans Proschofski, Responsibility: Dr. Lucia Malfent. Happy new year, Lucia!

Ms. (Hommage)

6. January 2010

Simonetta Ferfoglia und Heinrich Pichler von GANGART haben Ms. neu entdeckt.

Ms. ist bzw war eine feministische Zeitschrift, die in den Jahren 1971 bis 73 in Amerika eine Umwälzung vorbereitete – nicht nur dank ihrer feinst geschriebenen Artikel, sondern auch wegen ihres feinen Layouts. Art Director war Bea Feitler. Plötzlich, dank Ms., war es trés chic, Feministin zu sein. Die Auflage vervielfachte sich in diesen 3 Jahren, alle Welt wollte drin sein, Künstlerinnen, Politikerinnen, Denkerinnen.

GANGART hat sich dieser Sternstunden-Liebesgeschichte zwischen Inhalt und Design angenommen und in die Wiener Medienwerkstatt Künstler, Musiker & Zufallsproduzenten geladen. Zum intervenieren, kommentieren, rück – und vorschauen.

Zum Nachschauen: http://www.gangart.org/ms/

Ein Teaser meines Beitrags aus Eitelkeitsgründen gleich hier:
Baby Letters.

Babylettersshort

(Dank an Fidel Peugeot von Walking-Chair, der schon 1996 meine Handschrift digitalisiert hat. Und die Dingbats, als Zeichensatz, dazu)
Und außerdem: 40 Jahre sind vergangen und die alten Hoden vom ADC Deutschland haben immer noch erst ein einziges weibliches Ehrenmitglied. Schande.

High Tech Slogan.

6. January 2010

evotec

Evotec AG ist Deutschlands ältestes Biotech-Unternehmen und mittlerweile eine weltweit operierende Company. Seit kurzem gibt es alle Infos auf einer neuen Website, von Alessandri-Design, Wien, und einen neuen Slogan von der Zufallsproduktion “Research never stops”.

Berlin Glamour

6. January 2010

Eine neue Co-Produktion der Zufallsproduktion mit Schindler Parent Berlin hängt gerade auf dem Kurfürstendamm: Ein neues City Light für die Astor Film Lounge.
Die rattenscharfe Headline ist von mir, das unscharfe, aber stimmungsvolle Handy-Foto von Jürgen Michalski.
(Der großartige Vice President & Client Service Director)

ASTOR

Ein neues Buch

6. January 2010

Erschien mit meinen Texten im Oktober 09 im Walking-Chair Verlag: 100 Jahre Marienapotheke, ja genau, die in der Schmalzhofgasse 1 in WIen Mariahilf.

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Wer denkt, eine Apotheke fülle keine 130 Seiten, sei hier eines Besseren belehrt: Diese Jahre haben mehrere absolute Medizinsche Revolutionen erlebt und den Aufstieg der Pharmazeutischen Industrie.
Deshalb findet man ganz viel Altes….

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…. und ganz viel Neues aus der Welt von Gesund & Schön.

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Dies Foto von der Abhol-Wand zeigt übrigens eine neue Schrift von Fidel Peugeot, die “Aspirin”. sie wurde exklusiv für die Marienapotheke entwickelt. Fidel ist ein Teil von Walking Chair, und das berühmte Wiener Designstudio hat auch den Apotheken-Umbau 2007 gemanagt.
Sowie das Buch gestaltet und produziert.
Weil wir bei den Credits sind: Geschrieben hat das Büchlein nicht nur CR, sondern auch due Frau Apothekerin und Rupert Schöttle, der schreibende Cellist.
Bekommen können Sie es mit etwas Charme bei Frau Mag. Karin Simonitsch in der Marienapotheke, Schmalzhof Ecke Otto Bauergasse, Wien VI.

2010

3. January 2010

Schönes neues Jahr alle miteinander.

The King David Hotel…

16. November 2009

…. befindet sich in Jerusalem und ist eins der Leading Hotels of the World, weshalb ich meine Geburtstagsparty dort beging. Es wurde berühmt wegen des durch Milchkannen gesprengten Westflügels, deshalb hat es uns auch nicht gewundert, dass der Terminator dort auf der Terrasse saß, im Gespräch mit hiesigen Medien-Mogulen.
Arnold

die letzten 3 tage der Menschheit….

15. November 2009

waren abwechslungsreich.#
1. flog ich nach tel aviv. Hier Flughafen Ben Gurion.
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Tel Aviv hat Geburtstag und ich auch. Zufällig. Tel Aviv wird heuer 100, ich noch nicht ganz.
In Tel Aviv traf ich mich mit Freunden, mit Jürgen, Jürgen und Gert.
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Damit ich in der schweren Stunde meines Geburtstags nicht alleine bin.
(Der liegende Mann ist nicht Gert, der ist nicht auf dem Bild, weil er all die schönen Fotos gemacht hat. )

In Tel Aviv fanden wir schnell heraus, was SOS heißt: Short of Shekel.

Eines der schwarzen Locher, welches unsere Shekels aufsog, befindet sich in einem Fischrestaurant am Ditzegoff Boulevard. Ecke Ben Gurion.
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Da das Fischrestaurant außerdem auch noch Cocktails und Creme brulees verkaufte, erwachten wir am nächsten Morgen mit großem Hunger nach Sport. Hier Jürgen M. und ich im Ausfallschritt.

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Der Ausfallschritt macht hungrig und wir trafen uns gleich darauf wieder in einem Fischrestaurant in Jaffa.
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Da gab es auch koscheren Wodka ( Ketel 1), weshalb ich bereits am 2. Urlaubstag völlig erholt aussehe. Jedenfalls entspannt.

Leider dämmert es sehr schnell (schon nach dem 4. Wodka) .
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Es dämmert wegen den Orthodoxen, damit die Surfer ihre Bretter und ihre Luxuskörper aus dem Focus rücken. Hier bereits um 10 vor 5.

So blieb uns nichts anderes übrig, als den Schauplatz zu wechseln, auf die Allenby road….
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…. die uns wieder zu unserem Fischrestaurant auf Ditzengoff führte.

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Wo wir Zohar Kaniel trafen, einen der wunderbarsten Fotografen Tel Avivs, hier links neben Gert, und wo unser Abend ausklang.

Am nächsten Tag war gottlob Sabbat, ein Tag, wo man sich irgenwie gefesselt fühlt….

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Wir verbrachten diesen Tag, wo kein Bus fährt und nur Fischrestaurants geöffnet haben, am Meer. Mit dem Ausfallschritt (nur noch einer von uns wollte ihn praktizieren)
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Am dritten Tag war der Sabbat vorbei und die Israelis fuhren wieder zur Arbeit.
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Vom Zentralen Busbahnhof Tel Aviv. Wir fuhren mit ihnen, denn dieser Sonntag war ja mein eigentlicher Geburtstag, und den wollte ich (aufgrund meines biblischen Alters) an der Klagemauer feiern. Zwischen der Klagemauer und uns lagen allerdings sinnliche Verlockungen.
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Ich wollte groß Gewürze einkaufen, aber Gert meinte, wir kommen später noch an diesem Standl vorbei. Wir sind nie wieder an diesem Standl vorbeigekommen, und alles was mir bleibt, ist dieses Foto als Erinnerung an verpasste Genüsse.

Deshalb eilten wir schnell zur Klagemauer, wo wir Bill Clinton trafen.
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- BIll mit Kippa. Ganz links oben im Bild. Zufällig waren sehr viele Leute da, deshalb hat Gert Bill nur partiell erwischt. Hier ein tolles Bill-Bild im Profil (2. von links), aber da geht die weisse Kippa völlig mit dem Haupthaar auf.

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Ich hab, trotz der Ablenkung durch all die tollen Bodyguards, einen Zettel in der Klagemauer versteckt, wo ich mir für die nächsten 50 Jahre mehr Sex wünsche. Zwichen all den kranken, verzweifelten und schwangeren Frauen hab ich mich natürlich sehr liederlich gefühlt, mit so einem irdischen Wunsch. Gert hat aber gemeint, er hatte seinen besten Sex ab 60, das hat mich dann beruhigt. Deshalb hier ein Foto von Gert, der total einheimisch aussieht.

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Voila, Gert Winkler an der Klagemauer. Wofür er wohl betet? Dass Cordulinchen keinen jiengerän oder schäneren findet?

Nun ja, dann gingen wir auf die Via Dolorosa und bewunderten das Österreichische Hospitz, um auch dem Christentum Referenz zu erweisen. Dann wollten wir noch den Felsendom besichtigen, weil wir prinzipiell den Islam achten, aber da haben sie uns nicht hingelassen, weil da nur für early birds Besichtigung ist: zwischen 8 und 10 AM. Das ist ziemlich schwierig für Tel Aviver wie uns.
Aber der Islam ist ja trotzdem anbetungswürdig, wie man an Kopftuchmädchen sieht….

Fusion Painting.

16. September 2009

Frau Hu vom Restaurant Longi, in der Wiener Lazarettgasse, hat diesen Sommer eine Zufallsproduktion zum Thema asian cooking in Auftrag gegeben. Was uns besonders freut ist die Tatsache, dass es sich um die größte Zufallsproduktion bisher handelt: Eine Illustration über 11 Meter Breite, das heißt über die ganze Länge der Terrasse.

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Die fusionitische Reise beginnt in Indien, mit der hinterindischen Currywolke, wuchert dann über Thailand mit seinen gefährlichen Zitronengrashüpfern….

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über manch goldenes Schamdreieck hinweg bis nach Japan und China. Sogar Fu Long ist mit drauf.

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Die Comic – Kantine bei Intercell

16. September 2009

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Im neuen Gebäude der Intercell AG, am Campus Vienna Biocenter, kann man seit Sommer lustiger essen: Die Wandgestaltung ist eine Zufallsproduktion von Cosima Reif, Auszüge aus dem Viren-Comic “Die Body-Knackerbande”.

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Der Stricherjunge mit der Raucherlunge

2. July 2009

ist ein sehr nettes Lied von der Band “Stereo Total”. Jetzt ist es auch ein Bild, eine Zufallsproduktion für Monika. (Das ist die im Blauen Kleid).

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Auf nach Saarbrücken.

13. January 2009

Da gibts nämlich Fortbildung im besten Sinne.
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Ach ja, Prof. Maks erreicht man unter: maks@maksimovic.de

Bis dann!

Endlich wieder in Berlin.

7. January 2009

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Eine feine Textkampagne. Den ganzen Ku’damm lang auf City Light Postern.
Getextet von mir – Artwork&Contact von Schindler Parent Identity, Berlin. Für ein längst fälliges Trading-up des Kinos, fernab des Multiplex-Terrors.

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Die Krönung bzw. der Crowner am Kudamm 225:
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Die Götterdämmerung.

15. December 2008

Di ist doch jedes mal schön, auch und sogar in Wien. Wenn der Regisseur nix taugt, wirft sich der Herr Welser-Möst in die Schlacht und gewinnt alles für sich. Also, liebe Leute, ich war am Donnerstag von Mariella eingeladen und bin Sonntag nochmals auf einen Stehplatz geschlüpft, und ich kann Euch sagen: Die Götterdämmerung ist unkaputtbar. Weil sie immer wieder nachgefragt wird. Und Story und Musik so schön.
Leider war die Inszenierung total ideenlos – ohgott, schon die Erbärmlichkeit der Nornen. Ich hab das ja in Bayreuth gesehen, wo sie ein gigantisches Spinnennetz die Bühne hochgehoben haben und die Nornen 10 Meter hoch saßen, webend. Das war ein visuellakustischer Eindruck! Hier war es ein Kunsttannnenwald, sparsam wie nie. Und so knausrig ging das Bühnenbild weiter. Lieber Bundesrechnungshof, wo ist denn da das ganze Sponsorengeld geblieben? Ich dachte, der Herr Schlaff hat ohnehin alles bezahlt, haben Sie das direkt an den Herrn Bechtolf oder den Herrn Welser Möst überwiesen?
Wollen Sie den Steuerzahler gänzlich ohne Illusionen zugrunde gehen lassen?

Wenn der Postmann keinmal klingelt.

12. December 2008

Liebe Post – mit Staunen höre ich, dass Du streiken willst. Ich find das sehr komisch – ich dachte, das tust Du bereits die ganze Zeit. Vom Bummelstreik (ein Brief innerhalb Wiens 4 Tage, Brief von Berlin nach Wien 7 Tage) bis zum Klingelstreik (ich sitz ganzen vormittag zuhause, warte auf das Care-Packerl aus dem Westen und finde dann mittags einen gelben Zettel im Postkastl, dass man mich leider nicht erreicht habe. Und das jede Woche).
Also, ich nenne das Poststreik, und bin einigermaßen erstaunt, was Du jetzt noch vorhast. Wozu die Streikdrohung? Willst Du den Hyper-Streik erfinden? Natürlich hast Du sicher viel Energie drauf verwendet, Dir Steigerungsmöglichkeiten auszudenken. Briefe öffentlich verbrennen. Oder Briefe willkürlich in anderer Leute Postkastl werfen. Oder noch mehr Postler raussschmeißen und Analphabeten zum Minilohn beschäftigen. Ist sicher noch vieles möglich. Nur zu. Aber sachlich richtig solltest Du nicht mit Streik drohen, sondern mit Streik-Verschärfung.

Hitzige Diskussion

12. November 2008

Am Dienstag, 18.11. um 19 Uhr im DesignForum, Museumsquartier, 1060 Wien, zum Thema “Was darf Werbung-und was nicht?” Mit Kapazitäten aus der Werbung und Cosima Reif als Quoten-Enfant-Terrible.
Herzliche Einladung!

Damit wir nächstes Jahr etwas zu trinken haben….

7. November 2008

waren wir im Oktober Weinlesen. Erst bei Dorli Muhr Rotwein, in Prellenkirchen, und dann bei Jutta Ambrositsch Weißwein in Wien. Wir wollen ja nicht, dass die Wirtschaftskrise in eine Gastwirtschaftskrise ausartet, deshalb haben alle zusammengeholfen. Ein bißchen bin ich schon meinen Prinzipien untreu geworden, weil weder Dorli noch Jutta haben den Doppler im Programm. Nach jeder abgeschnittenen Traube hab ich zu einem Vortrag angesetzt, “wie schön es doch wäre, wenn diese herrliche Traube in einem Doppler enden würde”, aber jedesmal haben die qualitätsbesessenen Weingartenherrinnen geschaut wie das Öchsle vom Berg. Lustig haben wirs aber doch gehabt, wie das Photo zeigt, with courtesy from Lalo Jodlbauer, so heißt die Fotografin.

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—-(wenn man aufs Bild klickt, wirds größer)

Nochmal Venedig.

18. September 2008

Georg Wagenhuber hat nicht nur das schöne RegenschirmFoto vom letzten Blogeintrag gemacht, sondern auch Strandfotos. Muß auch mal gezeigt werden. Ist nämlich nicht immer alles grau.

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Die Architektur-Biennale.

17. September 2008

war letztes Wochenende.
Hier der Beweis:
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Da die Freunde des Zufalls ungern vorher Hotelzimmer reservieren, und die Biennale ziemlich voll war, also Venedig war jedenfalls voller Wiener, gab es nur noch ein freies Zimmer. Im Hotel Rialto. Es ist wegen des Ausblicks sehr zu empfehlen.

In Venedig gabs aufgrund von Dauerregen Schirme für günstige 5 Euro. Hier der Beweis.

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Foto: Georg Wagenhuber.

Der Schirm dürfte Zaha Hadid zu einem neuen Feuerwehrhaus inspirieren, auf das die Welt wirklich gewartet hat. So wie auf den deutschen Pavillon.

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Hier die Quintessenz des deutschen Pavillons. Thema; Auf zu einer neuen Finanzarchitektur.
Ganz anders beim Megalomanischen Nachbarn.
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Hier sah die Zukunft der Architektur etwas dunkler aus.
Nach dem Regen und der Traufe haben wir dann im Fischrestaurant gefeiert.

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Hier die internationale Jury (I) (A) (D)

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Frau Zaha Hadid, Sir Norman Foster, Frank Gehry und Herzog (ohne de Meuron)

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Sir Norman hat einen Löwen bekommen, und Frau Hadid immerhin Blumen.

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Und hier W.Pautzenberger von PAUHOF.