Die 1. Saarbrücker Comicologie erscheint…

27. January 2010

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… pünktlich zum Hochschulrundgang an der HBKSaar. Am Freitag, den 29.1.10. (1. Stock rechts). Ich bin sooo stolz auf die lieben Studenten, die so unglaublich gut und unterschiedlich ihre Comics entwickelt haben, auf Muriel & Saphrina, die so toll gelayoutet und gestaltet haben, und das alles für NUR 3 EURO!!!
Ich werd Saarbrücken so vermissen.

Wir haben gewonnen!

27. January 2010

Jedenfalls mein Team vom letztjährigen Ramses Radio-Workshop.
Der dort entstandene Radio-Spot “Freundlicher Verkäufer” ist für den Ramses Award “best audio talents” nominiert und wird am 18. Februar, so Gott will, in Hamburg mit einer Medaille honoriert.

Zum Mithören:

Reif – Freundli…Mitarbeiter

Also Glückwunsch an das Team: Ralf Gahleitner, Raoul Haslauer, Matthias Goeggel, Sophie Czerny, Anna Beimel, Chefin Doris Ragetté und Bauhausler Günther Koglgruber

Stefan “Rakete” Roehrle…

20. January 2010

…. ich danke Dir für das wunderbare Foto von mir.
Und ich hoffe, dass bald viele Anfragen nach blitzschnellen und feinen Portraitfotos bei Dir eintrudeln. Z.B. vom Suhrkamp Verlag…..

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Visiter Paris….

19. January 2010

Kürzlich hab ich doch den wunderbaren ICE von Saarbrücken nach Paris ausprobiert. Keine 2 Stunden, leider das Gegenteil von günstig. Aber in Paris kann man wunderbar sparen. Zum Beispiel, weil die liebe Michaela das Abendessen ausgibt. Hier links.
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Und die liebe Belle-Soeur (hier rechts) ein sowohl kostenloses wie komfortables Gästebett bereitstellt.
Das Sparen ging noch weiter: Beim Ausverkauf von Marc Jacobs hab nicht ich zugeschlagen, sondern der Türsteher, und zwar die Ladentür, weil es 19.00 Uhr war. Sehr günstig.
Beim vielgerühmten neuen Szene-Kaufhaus MERCI hätte es dann günstige Buchstaben gegeben….

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…. aber ich hab dann an den vollen Koffer gedacht und hab mir lieber im “USED BOOK CAFE” einen sehr schönen Earl Grey gegönnt, ein halber Liter für €5.-, also nichts gegen Wiener Preise.

Im Palais de Tokio wollte ich noch Kunstbücher kaufen, aber die sind ja immer so schwer, schlecht für jemanden, der in Paris ganz viel spazieren gehen will.
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Gute Vorsätze 2010

6. January 2010

Weniger Allohol trinken.
Mehr rauchen.
Ab und zu an die frische Luft gehen.
Mariella anrufen und Marina ein Mail schicken.
Beckenbodengymnastik.
Kinder ignorieren.
Und unbedingt regelmäßig die Website updaten.

Zum Beispiel mit dem farbenprächtigen Intercell Weihnachtsmailing.
Weihnachtspflaster

Design by Alessandri, Words & Illus by Cosima Reif, Music “Still” by Lechner+Trabitsch, found by Hans Proschofski, Responsibility: Dr. Lucia Malfent. Happy new year, Lucia!

Ms. (Hommage)

6. January 2010

Simonetta Ferfoglia und Heinrich Pichler von GANGART haben Ms. neu entdeckt.

Ms. ist bzw war eine feministische Zeitschrift, die in den Jahren 1971 bis 73 in Amerika eine Umwälzung vorbereitete – nicht nur dank ihrer feinst geschriebenen Artikel, sondern auch wegen ihres feinen Layouts. Art Director war Bea Feitler. Plötzlich, dank Ms., war es trés chic, Feministin zu sein. Die Auflage vervielfachte sich in diesen 3 Jahren, alle Welt wollte drin sein, Künstlerinnen, Politikerinnen, Denkerinnen.

GANGART hat sich dieser Sternstunden-Liebesgeschichte zwischen Inhalt und Design angenommen und in die Wiener Medienwerkstatt Künstler, Musiker & Zufallsproduzenten geladen. Zum intervenieren, kommentieren, rück – und vorschauen.

Zum Nachschauen: http://www.gangart.org/ms/

Ein Teaser meines Beitrags aus Eitelkeitsgründen gleich hier:
Baby Letters.

Babylettersshort

(Dank an Fidel Peugeot von Walking-Chair, der schon 1996 meine Handschrift digitalisiert hat. Und die Dingbats, als Zeichensatz, dazu)
Und außerdem: 40 Jahre sind vergangen und die alten Hoden vom ADC Deutschland haben immer noch erst ein einziges weibliches Ehrenmitglied. Schande.

High Tech Slogan.

6. January 2010

evotec

Evotec AG ist Deutschlands ältestes Biotech-Unternehmen und mittlerweile eine weltweit operierende Company. Seit kurzem gibt es alle Infos auf einer neuen Website, von Alessandri-Design, Wien, und einen neuen Slogan von der Zufallsproduktion “Research never stops”.

Berlin Glamour

6. January 2010

Eine neue Co-Produktion der Zufallsproduktion mit Schindler Parent Berlin hängt gerade auf dem Kurfürstendamm: Ein neues City Light für die Astor Film Lounge.
Die rattenscharfe Headline ist von mir, das unscharfe, aber stimmungsvolle Handy-Foto von Jürgen Michalski.
(Der großartige Vice President & Client Service Director)

ASTOR

Ein neues Buch

6. January 2010

Erschien mit meinen Texten im Oktober 09 im Walking-Chair Verlag: 100 Jahre Marienapotheke, ja genau, die in der Schmalzhofgasse 1 in WIen Mariahilf.

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Wer denkt, eine Apotheke fülle keine 130 Seiten, sei hier eines Besseren belehrt: Diese Jahre haben mehrere absolute Medizinsche Revolutionen erlebt und den Aufstieg der Pharmazeutischen Industrie.
Deshalb findet man ganz viel Altes….

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…. und ganz viel Neues aus der Welt von Gesund & Schön.

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Dies Foto von der Abhol-Wand zeigt übrigens eine neue Schrift von Fidel Peugeot, die “Aspirin”. sie wurde exklusiv für die Marienapotheke entwickelt. Fidel ist ein Teil von Walking Chair, und das berühmte Wiener Designstudio hat auch den Apotheken-Umbau 2007 gemanagt.
Sowie das Buch gestaltet und produziert.
Weil wir bei den Credits sind: Geschrieben hat das Büchlein nicht nur CR, sondern auch due Frau Apothekerin und Rupert Schöttle, der schreibende Cellist.
Bekommen können Sie es mit etwas Charme bei Frau Mag. Karin Simonitsch in der Marienapotheke, Schmalzhof Ecke Otto Bauergasse, Wien VI.

2010

3. January 2010

Schönes neues Jahr alle miteinander.

The King David Hotel…

16. November 2009

…. befindet sich in Jerusalem und ist eins der Leading Hotels of the World, weshalb ich meine Geburtstagsparty dort beging. Es wurde berühmt wegen des durch Milchkannen gesprengten Westflügels, deshalb hat es uns auch nicht gewundert, dass der Terminator dort auf der Terrasse saß, im Gespräch mit hiesigen Medien-Mogulen.
Arnold

die letzten 3 tage der Menschheit….

15. November 2009

waren abwechslungsreich.#
1. flog ich nach tel aviv. Hier Flughafen Ben Gurion.
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Tel Aviv hat Geburtstag und ich auch. Zufällig. Tel Aviv wird heuer 100, ich noch nicht ganz.
In Tel Aviv traf ich mich mit Freunden, mit Jürgen, Jürgen und Gert.
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Damit ich in der schweren Stunde meines Geburtstags nicht alleine bin.
(Der liegende Mann ist nicht Gert, der ist nicht auf dem Bild, weil er all die schönen Fotos gemacht hat. )

In Tel Aviv fanden wir schnell heraus, was SOS heißt: Short of Shekel.

Eines der schwarzen Locher, welches unsere Shekels aufsog, befindet sich in einem Fischrestaurant am Ditzegoff Boulevard. Ecke Ben Gurion.
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Da das Fischrestaurant außerdem auch noch Cocktails und Creme brulees verkaufte, erwachten wir am nächsten Morgen mit großem Hunger nach Sport. Hier Jürgen M. und ich im Ausfallschritt.

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Der Ausfallschritt macht hungrig und wir trafen uns gleich darauf wieder in einem Fischrestaurant in Jaffa.
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Da gab es auch koscheren Wodka ( Ketel 1), weshalb ich bereits am 2. Urlaubstag völlig erholt aussehe. Jedenfalls entspannt.

Leider dämmert es sehr schnell (schon nach dem 4. Wodka) .
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Es dämmert wegen den Orthodoxen, damit die Surfer ihre Bretter und ihre Luxuskörper aus dem Focus rücken. Hier bereits um 10 vor 5.

So blieb uns nichts anderes übrig, als den Schauplatz zu wechseln, auf die Allenby road….
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…. die uns wieder zu unserem Fischrestaurant auf Ditzengoff führte.

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Wo wir Zohar Kaniel trafen, einen der wunderbarsten Fotografen Tel Avivs, hier links neben Gert, und wo unser Abend ausklang.

Am nächsten Tag war gottlob Sabbat, ein Tag, wo man sich irgenwie gefesselt fühlt….

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Wir verbrachten diesen Tag, wo kein Bus fährt und nur Fischrestaurants geöffnet haben, am Meer. Mit dem Ausfallschritt (nur noch einer von uns wollte ihn praktizieren)
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Am dritten Tag war der Sabbat vorbei und die Israelis fuhren wieder zur Arbeit.
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Vom Zentralen Busbahnhof Tel Aviv. Wir fuhren mit ihnen, denn dieser Sonntag war ja mein eigentlicher Geburtstag, und den wollte ich (aufgrund meines biblischen Alters) an der Klagemauer feiern. Zwischen der Klagemauer und uns lagen allerdings sinnliche Verlockungen.
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Ich wollte groß Gewürze einkaufen, aber Gert meinte, wir kommen später noch an diesem Standl vorbei. Wir sind nie wieder an diesem Standl vorbeigekommen, und alles was mir bleibt, ist dieses Foto als Erinnerung an verpasste Genüsse.

Deshalb eilten wir schnell zur Klagemauer, wo wir Bill Clinton trafen.
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- BIll mit Kippa. Ganz links oben im Bild. Zufällig waren sehr viele Leute da, deshalb hat Gert Bill nur partiell erwischt. Hier ein tolles Bill-Bild im Profil (2. von links), aber da geht die weisse Kippa völlig mit dem Haupthaar auf.

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Ich hab, trotz der Ablenkung durch all die tollen Bodyguards, einen Zettel in der Klagemauer versteckt, wo ich mir für die nächsten 50 Jahre mehr Sex wünsche. Zwichen all den kranken, verzweifelten und schwangeren Frauen hab ich mich natürlich sehr liederlich gefühlt, mit so einem irdischen Wunsch. Gert hat aber gemeint, er hatte seinen besten Sex ab 60, das hat mich dann beruhigt. Deshalb hier ein Foto von Gert, der total einheimisch aussieht.

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Voila, Gert Winkler an der Klagemauer. Wofür er wohl betet? Dass Cordulinchen keinen jiengerän oder schäneren findet?

Nun ja, dann gingen wir auf die Via Dolorosa und bewunderten das Österreichische Hospitz, um auch dem Christentum Referenz zu erweisen. Dann wollten wir noch den Felsendom besichtigen, weil wir prinzipiell den Islam achten, aber da haben sie uns nicht hingelassen, weil da nur für early birds Besichtigung ist: zwischen 8 und 10 AM. Das ist ziemlich schwierig für Tel Aviver wie uns.
Aber der Islam ist ja trotzdem anbetungswürdig, wie man an Kopftuchmädchen sieht….

Fusion Painting.

16. September 2009

Frau Hu vom Restaurant Longi, in der Wiener Lazarettgasse, hat diesen Sommer eine Zufallsproduktion zum Thema asian cooking in Auftrag gegeben. Was uns besonders freut ist die Tatsache, dass es sich um die größte Zufallsproduktion bisher handelt: Eine Illustration über 11 Meter Breite, das heißt über die ganze Länge der Terrasse.

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Die fusionitische Reise beginnt in Indien, mit der hinterindischen Currywolke, wuchert dann über Thailand mit seinen gefährlichen Zitronengrashüpfern….

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über manch goldenes Schamdreieck hinweg bis nach Japan und China. Sogar Fu Long ist mit drauf.

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Die Comic – Kantine bei Intercell

16. September 2009

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Im neuen Gebäude der Intercell AG, am Campus Vienna Biocenter, kann man seit Sommer lustiger essen: Die Wandgestaltung ist eine Zufallsproduktion von Cosima Reif, Auszüge aus dem Viren-Comic “Die Body-Knackerbande”.

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Der Stricherjunge mit der Raucherlunge

2. July 2009

ist ein sehr nettes Lied von der Band “Stereo Total”. Jetzt ist es auch ein Bild, eine Zufallsproduktion für Monika. (Das ist die im Blauen Kleid).

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Auf nach Saarbrücken.

13. January 2009

Da gibts nämlich Fortbildung im besten Sinne.
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Ach ja, Prof. Maks erreicht man unter: maks@maksimovic.de

Bis dann!

Endlich wieder in Berlin.

7. January 2009

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Eine feine Textkampagne. Den ganzen Ku’damm lang auf City Light Postern.
Getextet von mir – Artwork&Contact von Schindler Parent Identity, Berlin. Für ein längst fälliges Trading-up des Kinos, fernab des Multiplex-Terrors.

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Die Krönung bzw. der Crowner am Kudamm 225:
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Die Götterdämmerung.

15. December 2008

Di ist doch jedes mal schön, auch und sogar in Wien. Wenn der Regisseur nix taugt, wirft sich der Herr Welser-Möst in die Schlacht und gewinnt alles für sich. Also, liebe Leute, ich war am Donnerstag von Mariella eingeladen und bin Sonntag nochmals auf einen Stehplatz geschlüpft, und ich kann Euch sagen: Die Götterdämmerung ist unkaputtbar. Weil sie immer wieder nachgefragt wird. Und Story und Musik so schön.
Leider war die Inszenierung total ideenlos – ohgott, schon die Erbärmlichkeit der Nornen. Ich hab das ja in Bayreuth gesehen, wo sie ein gigantisches Spinnennetz die Bühne hochgehoben haben und die Nornen 10 Meter hoch saßen, webend. Das war ein visuellakustischer Eindruck! Hier war es ein Kunsttannnenwald, sparsam wie nie. Und so knausrig ging das Bühnenbild weiter. Lieber Bundesrechnungshof, wo ist denn da das ganze Sponsorengeld geblieben? Ich dachte, der Herr Schlaff hat ohnehin alles bezahlt, haben Sie das direkt an den Herrn Bechtolf oder den Herrn Welser Möst überwiesen?
Wollen Sie den Steuerzahler gänzlich ohne Illusionen zugrunde gehen lassen?

Wenn der Postmann keinmal klingelt.

12. December 2008

Liebe Post – mit Staunen höre ich, dass Du streiken willst. Ich find das sehr komisch – ich dachte, das tust Du bereits die ganze Zeit. Vom Bummelstreik (ein Brief innerhalb Wiens 4 Tage, Brief von Berlin nach Wien 7 Tage) bis zum Klingelstreik (ich sitz ganzen vormittag zuhause, warte auf das Care-Packerl aus dem Westen und finde dann mittags einen gelben Zettel im Postkastl, dass man mich leider nicht erreicht habe. Und das jede Woche).
Also, ich nenne das Poststreik, und bin einigermaßen erstaunt, was Du jetzt noch vorhast. Wozu die Streikdrohung? Willst Du den Hyper-Streik erfinden? Natürlich hast Du sicher viel Energie drauf verwendet, Dir Steigerungsmöglichkeiten auszudenken. Briefe öffentlich verbrennen. Oder Briefe willkürlich in anderer Leute Postkastl werfen. Oder noch mehr Postler raussschmeißen und Analphabeten zum Minilohn beschäftigen. Ist sicher noch vieles möglich. Nur zu. Aber sachlich richtig solltest Du nicht mit Streik drohen, sondern mit Streik-Verschärfung.

Hitzige Diskussion

12. November 2008

Am Dienstag, 18.11. um 19 Uhr im DesignForum, Museumsquartier, 1060 Wien, zum Thema “Was darf Werbung-und was nicht?” Mit Kapazitäten aus der Werbung und Cosima Reif als Quoten-Enfant-Terrible.
Herzliche Einladung!

Damit wir nächstes Jahr etwas zu trinken haben….

7. November 2008

waren wir im Oktober Weinlesen. Erst bei Dorli Muhr Rotwein, in Prellenkirchen, und dann bei Jutta Ambrositsch Weißwein in Wien. Wir wollen ja nicht, dass die Wirtschaftskrise in eine Gastwirtschaftskrise ausartet, deshalb haben alle zusammengeholfen. Ein bißchen bin ich schon meinen Prinzipien untreu geworden, weil weder Dorli noch Jutta haben den Doppler im Programm. Nach jeder abgeschnittenen Traube hab ich zu einem Vortrag angesetzt, “wie schön es doch wäre, wenn diese herrliche Traube in einem Doppler enden würde”, aber jedesmal haben die qualitätsbesessenen Weingartenherrinnen geschaut wie das Öchsle vom Berg. Lustig haben wirs aber doch gehabt, wie das Photo zeigt, with courtesy from Lalo Jodlbauer, so heißt die Fotografin.

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—-(wenn man aufs Bild klickt, wirds größer)

Nochmal Venedig.

18. September 2008

Georg Wagenhuber hat nicht nur das schöne RegenschirmFoto vom letzten Blogeintrag gemacht, sondern auch Strandfotos. Muß auch mal gezeigt werden. Ist nämlich nicht immer alles grau.

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Die Architektur-Biennale.

17. September 2008

war letztes Wochenende.
Hier der Beweis:
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Da die Freunde des Zufalls ungern vorher Hotelzimmer reservieren, und die Biennale ziemlich voll war, also Venedig war jedenfalls voller Wiener, gab es nur noch ein freies Zimmer. Im Hotel Rialto. Es ist wegen des Ausblicks sehr zu empfehlen.

In Venedig gabs aufgrund von Dauerregen Schirme für günstige 5 Euro. Hier der Beweis.

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Foto: Georg Wagenhuber.

Der Schirm dürfte Zaha Hadid zu einem neuen Feuerwehrhaus inspirieren, auf das die Welt wirklich gewartet hat. So wie auf den deutschen Pavillon.

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Hier die Quintessenz des deutschen Pavillons. Thema; Auf zu einer neuen Finanzarchitektur.
Ganz anders beim Megalomanischen Nachbarn.
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Hier sah die Zukunft der Architektur etwas dunkler aus.
Nach dem Regen und der Traufe haben wir dann im Fischrestaurant gefeiert.

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Hier die internationale Jury (I) (A) (D)

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Frau Zaha Hadid, Sir Norman Foster, Frank Gehry und Herzog (ohne de Meuron)

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Sir Norman hat einen Löwen bekommen, und Frau Hadid immerhin Blumen.

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Und hier W.Pautzenberger von PAUHOF.

Rum & Ehre.

1. September 2008

Darauf einen Erdbeer-Daiquiri: Die Klinkencomic-Kampagne Cosima Reif & Schindler Parent hat dieses Jahr den RED DOT Award für Kommunikation bekommen.
Und ist außerdem Nominee beim Joseph Binder Award für Design.
Nachzulesen auf www.fsb.de

Doppler & Lohn.

26. June 2008

Ohne dass dieser Blog in die Niederungen der Gastronomiekritik abrutscht: Es muß einmal das schöne Restaurant Skopek & Lohn in Wien Leopoldstadt gelobt werden. Nicht nur, weil sie gut kochen, sondern weil es einen exzellenten Hauswein aus der DOPPLER-Flasche gibt.

Seit Jahren predige ich in der Weinwüste: “Rettet den Doppler!” Und was machen die Leute? Abstoßende Marketing-Magnums. Ganz alleine steh ich da, mit meinem letzten Doppler, für den ich meilenweit fahren muß, weil die Billa hat sowas gar nicht mehr. Als ich ‘93 nach Österreich kam, war die Billa voll von Dopplern. Eine Leiter mußte man holen, wollte man eine der vereinzelten und völlig verstaubten Bouteillen aus dem Regal für Schwerverkäufliches holen. Und heute?
Na, gottlob hält wenigstens S & L die Fahne oben.

Übrigens: Wie die Doppler die Welt verschönern / nicht nur Doppler, auch ein paar Wodka Tonics waren dabei, sieht man auf

http://kuehlerkopf.blogspot.com

EM auf Okto.tv

24. June 2008

Der wunderbare Wiener TV-Sender Okto hat uns wieder mit einer Werbekampagne beauftragt – die Design-Agentur DV5 und mich. Weil einem Fußball ja schon zu den Ohren raushängt, buchstäblich, gab es auf okto.tv eine Wuzzl-EM, und wir warben dafür auf Plakaten, online, in Anzeigen und auf Infoscreen.

Wie hier zum Beispiel.

Infoscreen h264 Spot.mov

(Klick-Link)

By the way: wissen eigentlich alle, dass das Internet-Kürzel .tv von den Tulava-Inseln stammt? Neben Fischfang und Yams-Zucht betreiben die Tulavanesen eine Aktiengesellschaft, die die Domains .tv vertreibt. Das Geld, dass sie dabei einnehmen, sparen sie für die Auswanderung. Das Schmelzen der Polkappen wird in 60 Jahren Tulava zum Schnorchelparadies machen, weil die Insel nur etwa 6 m über Null iegt.
und by the way, zwei: Für das Schmelzen der Polkappen sind nicht wir verantwortlich, sondern die doofe Sonne, die immer mehr aufrüstet. Vor 2500 Jahren war Palermo so kalt wie Oslo.

Bettwurst.com

18. June 2008

Endlich einmal wieder etwas Erfreuliches: Das Diplom von Eva Oberdorfer und Julia Brandstätter. Heute an der Universität für angewandte Kunst. Das war das Produkt.

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Und Gästebettwürste gabs auch, von 34 Menschen freiwillig geliefert. Z.B. die….Senseless.jpg

Danke Mädels, das war sehr vergnüglich. Wer mehr Bettwürste oder Julia als Bettwurst auf dem Frauenlauf sehen will, ist willkommen auf www.bettwurst.com

Ja, ohne Leid bildet sich kein Charakter und ohne Vergnügen bildet sich kein Geist, wie der Dichter sagt. Das geht besonders in Richtung eines leidgeprüften Professors, dessen Charakter es bedauerlicherweise nicht zuließ, ein so vergnügliches Diplom mit einer Eins zu belohnen.
Es wurde bemängelt suboptimale Typo, wackelige Filme und dergl. Technokratisches mehr. Die Erbsenzählerei führte zu einer Zwei.
Vielleicht hatte er auch was dagegen, dass die Studenten selber genäht habt. Das sollten ja eigentlich chinesische Kinder machen, dafür sind sie ja schließlich da. Und nicht die Leute, die 4 Jahre lang Steuergelder verschlungen haben, damit die Verantwortlichen mit den Creative Industries herumprotzen. Trotzdem: Weil ich es gut find, dass sich ein gewisses handwerkliches Know How auch im Inland hält und weil wir seit Claude Lévi-Strauss den Bricolateur über alles schätzen, den Dillettanten sowieso, verleihe ich Euch hiermit meine persönliche Auszeichnung. gnackwurst2.jpg

Auch der Wiener KURIER hat die Bettwurst mit einer Notiz gewürdigt, siehe Ausschnitt. Wer sich die Ausstellung anschauen will, sei gewarnt: Nicht mit der NICHTNETT-WURST kuscheln, da ist eine Stecknadel drin versteckt.

Zille fahren

30. April 2008

Der April war nicht ganz schlecht. Zum Beispiel letzten Sonntag. Da waren wir Zille fahren in Maria Ellend.
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Mit Karin K., der Zillen-Besitzerin (links) und Stefan.

Die Zille ist ganz flach. Das ist gut so, weil die Au-Gewässer ja auch ganz flach sind.

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Das war eine Pflanze am Rande der Au. Wir sehen: Es ist Frühling. Genießen wir es. Mit einer Zille-Fahrt.
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Hier fahren teppan und tabitha Zille. Tabitha ist aus Görlitz und plastische Chirurgin. Sie macht in Wien einen Lappenkurs. Was das ist, kann sich jeder selber ausmalen.
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Während Teppan und Tabitha am Heck paddeln, sitzt Kundry-Bär am Bug.

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Verhältnismäßig gab’s viel Wasser. Man konnte in das 2. und das 3. Loch fahren. Im 4. war leider ein Baumstamm quer gelegen, da ging gar nix. Ein verantwortungsloser Biber, vermutlich. Deshalb zum Abschluß kein Biber, sondern ein feiner Reiher.

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Wer vermisst eine schwarze Tasche?

7. April 2008

Ja, es war eine Menge los in der Schleifmühlgasse in Woche 14, wir lagen teilweise vor Lachen auf dem Boden, teilweise auch vor Wein. 3 Parties in einer Woche! Das soll uns erst mal einer nachmachen! Topos der Woche war Triple Z (Zunge, Zenita und eine Hommage an Zwangsleitner) und 2 von den dreien waren tatsächlich anwesend.

Noch jemand muß anwesend gewesen sein, den ich nicht kenne und der eine große Schwarze Damenhandtasche vergessen hat, ein Botega Veneta – Nachbau von H&M. Einziger Inhalt: Ein Babywindel, schätzungsweise für ein viertel Jahr altes Baby. Isabella streitet ab, dass es ihre Tasche ist, und ich glaub ihr, weil die Windel ist blau und sowas würde Fanny-Schatz nie anziehen.

Da ich auf diesem Wege schon mal einen Dolce & Gabbana-Schal angebracht habe, versuche ich es wieder: Wer vermisst eine große, schwarze, geflochtene…. bitte melden!

Tristan-Junkies.

7. April 2008

Die wunderbare Woche 14 enthielt nicht nur 3 Parties, sondern auch 2 Opern. 2 Opern innerhalb von 6 Tagen, und keine unter 5 Stunden. Ich verdanke GZ (wie Gute Zeiten) den Slogan “Tristan-Junkies” und verwende ihn hiermit mit Freuden. Denn, liebe Freunde, ist es nicht eine Wonne, in einer Stadt zu wohnen, in der 1000 Menschen nachmittags um 5 in die Oper strömen, um Geldderwerb Gelderwerb sein zu lassen und sich dem Vergnügen hemmungslosen Selbstmitleids hingeben? Untermalt von hemmungslos schöner Musik? Letzteres mit Vorbehalt, denn eine Wagner-Oper ist ja wie eine wirkliche Liebesgeschichte in Echtzeit, lange muß man warten auf die wirklich guten Momente, quälende Zweifel ziehen sich in die Länge, kaum zu ertragende Spannung wird aufgebaut, mit kleinen Ahnungen der Süße, die irgendwann kommen wird, aber bevor sie kommt, schlupft sie ach so oft wieder weg, in den Orchestergraben zurück. Kurzum: Man wartet endlos auf die 6 Takte, auf DIE SECHS TAKTE, die einen dann wieder daran erinnern, dass man sie auch kennt, die tiefen Gefühle, unerwiderbar, die da über uns allen schweben, out there, somewhere. Manchmal genügen ein paar Küsse, um sie wieder herzuholen, manchmal muß es eben Tristan und Isolde sein, und dann ist man froh, dass man nicht alleine da sitzt, sondern mit 1000 anderen Tristan-Junkies inmitten der erlösenden Wolke. Noch einmal eine Viertelstunde Tristan, bitte. Gibt nichts besseres. außer vielleicht der Parsifal.
Da bin ich natürlich nicht nur aus inneren, sondern auch aus Status-Gründen gegangen, weil ich der einzige Parsifal-Junkie bin, der noch nie den Herrn Thielemann live gehört hat. Aber der Herr Moser, der den Parsifal gesungen hat, hat dem leidenschaftlichen Dirigenten die Suppe gründlich versalzen. Das Stimmchen blieb schwach, die Wolke kam nur halb, um uns zu entführen und der Herr Thielemann hat auch verkünden lassen, dass er wie wieder im Herrn Hollaender seinem Wirkungsbereich spielen will.
Dennoch: Tristan und Parsifal in einer Woche – echt gute Kombi. Tristan ist natürlich erlösender. Aber Parsifal kann man dann dauernd vor sich hinsummen….